Für die Dame 1 gibt es gegen Bad Vilbel erneut kein Happy-End

Für unsere Ladies gab es am Samstag in Bad Vilbel erneut kein Happy-End. Nach einem spektakulären und von zahlreichen Abwehraktionen geprägten Spiel musste die Partie mit 2:3 (25:22, 25:27, 25:22, 15:25, 10:15) abgegeben werden, wodurch der Abstand zum rettenden Ufer in 3.Liga weiter angestiegen ist…
Nach dem Erfolg der Vorwoche machten sich die VfBlerinnen Hoffnungen auf ein weiteres Erfolgserlebnis und konnten mit vollem Mannschaftskader die Reise nach Frankfurt antreten. Ohne auch nur einmal in Rückstand zu geraten, konnte der erste Satz mit 25:22 gewonnen werden und der Schwung wurde auch in den zweiten Satz übernommen, in dem es stetig hin- und herging. Beide Abwehreihen ließen kaum einen Ball unberührt auf den Boden fallen und so war das Spiel durch lange Ballwechsel geprägt. In der Schlußphase konnte Anni Zeifang (einmal mehr MVP auf Seiten des VfB) durch scharfe Aufschläge das Momentum zu Gunsten der Ulmerinnen drehen, doch die 24:20 Führung reicht leider nicht aus. Beim Stand von 22:24 konnten die Vilbeler gleich sechs Angriffsbälle des VfB entschärfen, ehe der Punkt zum 23:24 gelang, und bei diesem Spielstand waren es weitere fünf Angriffsaktionen, die den Ulmerinnen nicht den erlösenden Punkt zu 2:0 Satzführung brachten. Letztendlich musste dieser Durchgang dramatisch mit 25:27 abgegeben werden. Im dritten Satz wiederholte sich der erste – erneut legten der VfB vor und ohne ein einziges Mal in Rückstand zu geraten, wurde der Satz mit 25:22 erfolgreich beendet. Danach war aber der Wurm im Ulmer Spiel drin – Unsicherheiten in der Annahme und mangelnde Verwertung von Angriffssituationen bescherten ein klares 15:25 und damit die Entscheidung im Tie-Break. Hier zeigten sich beide Annahmeriegel allerdings als anfällig und so brach das mitreißende Spiel etwas ein. Ab dem Seitenwechsel beim Stand von 8:6 gelang den Ulmer Damen um Libera Alex Graf nicht mehr viel, so dass auch der zweite Tie-Break der Saison ohne Extrapunkt endete.
Der erneuten Niederlage zum Trotz verkauften sich unsere Ladies allerdings erneut teuer und müssen leider den vier Satzbällen im zweiten Satz nachtrauern, mit denen ein 3:0 Erfolg möglich gewesen wäre. Nach einer Woche Spielpause geht es am 21.02. weiter mit einem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn USC Konstanz, in dem die Ulmer vor heimischem Publikum ihre Tugenden beweisen wollen.