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Es berührte alle im Saal, als FRIEDER SCHICKLER am Ende seines Kassenberichts ankam. Nicht, dass er da was gesagt hätte, was aufregte. Im Gegenteil. Er hörte so auf, wie jedes Jahr: Er gab einen Ausblick auf die Finanzsituation in den nächsten Jahren und dann - wie immer - bedankte er sich bei seinen Vorstandskollegen/-innen für die "vertrauensvolle Zusammenarbeit". Tja. Das war`s dann. Nicht ganz. Er schluckte. Dann leitete er seinen Rückzug ein, den er ja schon lange zuvor im Vorstand angekündigt hatte. Nach 28 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für den VfB Ulm hört FRIEDER SCHICKLER aus Altersgründen auf. Seine Nachfolgerin ist die Volleyball-Abteilungsleiterin BARBARA SCHAUPPEL. Vereinsmitglied seit 1963, war SCHICKLER 20 Jahre lang als Hauptkassier für den VfB Ulm tätig. So regelte er
für den VfB Ulm die Finanzen in den Jahren 1980 -1991, dann wieder 2002- 2009. 1993 bis 2000 war er Kassenprüfer. Er selbst sagte in der Jahreshauptversammlung über diese Zeiten: "Meilensteine waren größere Projekte in den Jahren 1980 bis 1991, wie der Neubau der Kegelbahnen, des Kellers, der Wohnung, der Tennisplätze. In den letzten acht Jahren war das Hauptproblem die finanzielle Sanierung des Vereins, die noch nicht ganz gelungen ist." FRIEDER SCHICKLER bleibt in diesem Zusammenhang auch ein Wermutstropfen: "Am meisten bedauere ich, dass es aus finanziellen Gründen nicht zu dem geplanten Bau der Gymnastikhalle auf dem Vereinsgelände kam." Insgesamt aber habe ihm die Arbeit für den Verein immer Freude gemacht. DOROTHEE KÜHNE bedankte sich herzlich bei FRIEDER SCHICKLER. Sie überbrachte ihm Glückwünsche des Gründungsmitglieds HEINZ GORNY, der leider nicht anwesend sein konnte. KÜHNE sagte über die Person SCHICKLERS: "Was Dich besonders auszeichnete, war, dass es Dir im Vorstandsgeschäft nicht nur darum ging, die Gelder ordentlich zu verwalten. Du wolltest immer, dass der Verein weiterkommt." KÜHNE bekannte, wie eng das Vertauensverhältnis zu ihrem Finanzreferenten war. Gemeinsam hätten sie aus der gefährdeten Finanzlage des Vereins vor sechs Jahren bei ihrer Amtsübernahme "immer ein bisschen was erstritten in unseren Gesprächen mit der Bank - das hätte ich nicht alleine machen können." Und sie fügte hinzu: "Wenn Du nicht dabei gewesen wärest, hätte ich zu Beginn meiner Vorsitzendentätigkeit hier schnell die Flinte ins Korn geworfen." Die Versammlung dankte FRIEDER SCHICKLER mit langanhaltendem Beifall. Mit BARBARA SCHAUPPEL kommt eine dritte Frau in den Vorstand des VfB. Die Volleyball-Abteilungsleiterin ist Bilanzbuchhalterin und seit 1975 im Verein. In den vergangenen Monaten hatte SCHICKLER sie in die Zahlen des Vereins eingeweiht. Der Übergang wird nahtlos funktionieren. KÜHNE bedankte sich bei ihr, dass sie sich für dieses weitere Ehrenamt zur Verfügung stellt. Wir gratulieren BARBARA SCHAUPPEL zu ihrer Wahl und wünschen ihr für das Amt alles Gute!!!! Und der FRIEDER bleibt uns ja erhalten! Als Tennisler auf jeden Fall und wenn es mal "brennt"...wer weiß....lässt er sich vielleicht zu einem Job überreden...... , früher begeisterter Fußballer und heute passionierter Tennisspieler in der Tennisabteilung
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